831.301 |
Liechtensteinisches Landesgesetzblatt |
Jahrgang 1991 |
Nr. 95 |
ausgegeben am 21. Dezember 1991 |
Verordnung
vom 27. November 1991
über die Abänderung der Verordnung zum Gesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung
Aufgrund von Art. 1 Abs. 2, Art. 2 Abs. 3 Bst. c und Art. 3 Abs. 2 des Gesetzes vom 10. Dezember 1965 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, LGBl. 1965 Nr. 46, in der Fassung des Gesetzes vom 27. Juni 1990, LGBl. 1990 Nr. 49, und des Gesetzes vom 7. November 1991, LGBl. 1991 Nr. 93, verordnet die Regierung:
Die Verordnung vom 1. Dezember 1981, LGBl. 1982 Nr. 5, zum Gesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, in der Fassung der Verordnung vom 16. Oktober 1990, LGBl. 1990 Nr. 69, wird abgeändert wie folgt:
4) Aufgehoben
6) Sind in der Tagestaxe des Heimes oder der Heilanstalt auch die Kosten für die Pflege einer hilflosen Person enthalten, so wird die Hilflosenentschädigung der Alters- und Hinterlassenenversicherung, der Invalidenversicherung und der Unfallversicherung sowie der Pflegebeitrag nach Art. 45 Abs. 1 des Gesetzes über die Invalidenversicherung zum Einkommen gerechnet.
Für persönliche Auslagen von Bewohnern eines Heimes oder einer Heilanstalt wird ein Abzug in der Höhe von einem Drittel der Einkommensgrenze für Alleinstehende gemäss Art. 1 Abs. 1 des Gesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung gewährt.
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1992 in Kraft.
Fürstliche Regierung:
gez. Hans Brunhart
Fürstlicher Regierungschef